FVB – Satzung

Satzung

– in der von der Vollversammlung (VVS) am 27. April 2012 beschlossenen Fassung –

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Die Fachvereinigung führt den Namen: „Fachvereinigung Bowling e. V.“ Sie wurde
am 6. Juni 1968 unter dem Namen Fachverband Bowling gegründet, hat ihren Sitz in
Berlin und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg von Berlin unter
der Nr. 5581 Nz eingetragen. Die Farben der Fachvereinigung sind rot-weiß.

2. Das Kalenderjahr ist das Geschäftsjahr.

3. Die Fachvereinigung Bowling e. V. ist Mitglied im Betriebssportverband Berlin e.V.

§ 2 Zweck

1. Die Fachvereinigung Bowling verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist es Sporttreibende Gruppen von Betrieben und Behörden
(Betriebssportgemeinschaften = BSG) zu einer freiwilligen sportlichen Betätigung
organisatorisch zusammenzuschließen. Der Satzungszweck wird verwirklicht
insbesondere durch die Organisation und Durchführung von Wettkämpfen. Dabei tritt
die FVB ausdrücklich für einen humanen, manipulations- und dopingfreien Sport ein und
erkennt die nationalen und internationalen Anti-Doping-Bestimmungen, insbesondere
den Nationalen Anti-Doping-Code und den World-Anti-Doping-Code an.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.

3. Die Organe des Vereins (§ 6) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

4. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und ihrer Eigenschaft als Mitglieder
auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch
Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.

5. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und
Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher
Toleranz.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Korporative Mitglieder sind:
a) Bowlingabteilungen der BSGen, die sich jeweils aus dem Zusammenschluss
sportfreudiger Mitarbeiter eines Betriebes oder einer Behörde gebildet haben;
b) Bowlingabteilungen der BSGen, die sich auf der Basis von höchstens drei Betrieben
oder Behörden gebildet haben, denen einzeln die Voraussetzungen fehlen, um für
sich allein am Sportbetrieb der FVB teilnehmen zu können.
c) Spielgemeinschaften

2. Einzelmitglieder
a) Der Vorstand kann die Mitgliedschaft von einzelnen Personen zulassen.
b) Der Vorstand kann nach Zustimmung durch die Vollversammlung (VVS) verdiente
Personen zu Ehrenmitgliedern ernennen.

3. Beginn und Ende der Mitgliedschaft
Jede Mitgliedschaft (korporative und Einzelmitglieder nach § 3.2.a) ist schriftlich zu
beantragen; über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft erlischt
durch:
1. Austritt eines korporativen bzw. Einzelmitgliedes.
2. Auflösung eines korporativen Mitgliedes.
3. Ausschluss eines korporativen bzw. Einzelmitgliedes.
4. Wegfall der Voraussetzungen nach § 3.1.b) bei einem korporativen Mitglied.
5. Tod eines Einzel- bzw. Ehrenmitgliedes.
Der Austritt ist dem Vorstand der FVB schriftlich zu erklären. Er ist nur zum 30. Juni
oder 31. Dezember möglich. Die Erklärung muss dem Vorstand mindestens sechs
Wochen vor dem jeweiligen Termin zugegangen sein.
Die ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieder haben keinen Anspruch auf das
Vermögen der FVB oder eine anteilige Rückzahlung bereits gezahlter Mitgliedsbeiträge.
Ihre Verpflichtung zur Zahlung von rückständigen Beiträgen, Umlagen usw. bleibt von
der Beendigung der Mitgliedschaft unberührt.

§ 4 Rechte und Pflichten

1. Allen Mitgliedern stehen nach Maßgabe der Satzung und der von der Vollversammlung
beschlossenen Ordnungen die gleichen Rechte zu. Sie sind verpflichtet, sich
entsprechend der Satzung und der sonstigen Bestimmungen der FVB zu verhalten. Die
korporativen Mitglieder haben das Verhalten ihrer Angehörigen zu vertreten.

2. Ein Mitglied, das in grober Weise seinen Pflichten zuwiderhandelt oder auf sonstige
Weise die Interessen der FVB verletzt, kann vom Vorstand ausgeschlossen werden. Ihm
ist vor der Entscheidung über den Ausschluss Gelegenheit zu geben, sich zu den
Vorwürfen zu äußern. Der vom Vorstand beschlossene Ausschluss ist dem Mitglied
schriftlich bekannt zu geben und zu begründen.
Das ausgeschlossene Mitglied kann gegen den Ausschluss schriftlich Einspruch einlegen.
Der Einspruch muss der Geschäftsstelle der FVB innerhalb von 14 Tagen nach der
Bekanntgabe der Ausschlussentscheidung zugegangen sein; über ihn hat innerhalb von
drei Monaten die VVS, die erforderlichenfalls zu diesem Zweck einzuberufen ist, zu
entscheiden. Der Ausschluss ist bis zur Entscheidung der VVS vorläufig wirksam.

§ 5 Beiträge und Zuwendungen

1. Die Höhe des Jahresbeitrages und eventueller Umlagen beschließt die VVS mit einfacher
Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Die Beiträge und Umlagen sind
fristgemäß abzuführen.

2. Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
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3. Es darf keine Person durch Zuwendungen, die dem Zweck und der Aufgabe der FVB
fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 6 Verwaltung

1. Die Organe der FVB sind:
a) die Vollversammlung
b) der Vorstand
c) der Sportausschuss
d) der Meldeausschuss
e) der Rechtsausschuss
f) der Berufungsausschuss
g) die Kassenprüfer

2. Die Mitglieder der Organe nach § 6.1.b) bis § 6.1.g) werden von der VVS jeweils für die
Dauer von drei Jahren gewählt.

3. Die Mitglieder der Organe nach § 6.1.b) bis § 6.1.g) haften, wenn sie unentgeltlich tätig
sind oder für ihre Tätigkeit eine Vergütung erhalten, die jeweils 500 Euro jährlich nicht
übersteigt, der FVB für einen in der Wahrnehmung ihres Amtes bzw. ihrer Funktion
verursachten Schadens nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Dies
gilt auch für die Haftung gegenüber Mitgliedern der FVB. Ist eine der in Satz 1
aufgeführten Personen einem anderen zum Ersatz eines in Wahrnehmung ihrer mit dem
Amt bzw. Funktion verbundenen Pflichten verursachten Schadens verpflichtet, so kann
sie von der FVB die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Dies gilt nicht, wenn
der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.

4. Die Ämter in der FVB werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt. Bei Bedarf können
Ämter, dies gilt insbesondere für den Vorstand, im Rahmen der haushaltsrechtlichen
Voraussetzungen gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG
ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der
Vorstand.

§ 7 Wählbarkeit

Wählbar sind die volljährigen Angehörigen der korporativen Mitglieder und Einzelmitglieder
nach § 3.2.a). Sie müssen im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sein. Die Wahl zu mehr
als einem Amt ist unzulässig.

§ 8 Die Vollversammlung

1. Sie setzt sich zusammen aus:
a) den stimmberechtigten Delegierten der korporativen Mitglieder
b) den Einzelmitgliedern
c) dem Vorstand
d) den Mitgliedern der Ausschüsse
Der Vorstand kann zur VVS Gäste einladen.

2. Jedes korporative Mitglied hat in der VVS eine Stimme. Sie ist von einem Delegierten
wahrzunehmen.

3. Die ordentliche VVS tagt einmal im Jahr; sie soll im zweiten Drittel des Jahres
stattfinden. Eine außerordentliche VVS kann jederzeit einberufen werden. Sie ist einzuberufen, wenn ein Drittel der korporativen Mitglieder es unter Angabe des
Grundes schriftlich verlangt oder im Falle des § 4.2.

4. Zur VVS ist vom Vorstand mindestens sechs Wochen vorher unter Angabe der
Tagesordnung schriftlich einzuladen. Die Einladung kann auch im Verbandsorgan der
FVB erfolgen. Anträge zur Tagesordnung der VVS können von den korporativen
Mitgliedern, dem Vorstand und den Ausschüssen gestellt werden. Sie sind spätestens
vier Wochen vor der VVS schriftlich bei der Geschäftsstelle der FV Bowling einzureichen.
Diese Anträge sind vom Vorstand mindestens zwei Wochen vor der VVS in geeigneter
Weise den korporativen Mitgliedern bekannt zu geben.

5. Jede ordnungsgemäß einberufene VVS ist beschlussfähig.

6. Die ordentliche VVS nimmt die Berichte des Vorstandes (einschließlich Kassenbericht),
der Ausschüsse und der Kassenprüfer entgegen.

7. Die VVS wählt für die Dauer von drei Jahren die Mitglieder des Vorstandes, die
Kassenprüfer und die Mitglieder der Ausschüsse; sie entscheidet ebenfalls über die
Entlastung des Vorstandes, die vorliegenden Anträge, die Beiträge nebst evtl. Umlagen
und den Haushaltsplan.

8. Bei Abstimmungen und Wahlen werden Enthaltungen und ungültige Stimmen bei der
Mehrheitsfindung nicht berücksichtigt. Über Anträge wird mit einfacher Mehrheit der
anwesenden Stimmberechtigten beschlossen. Satzungsänderungen bedürfen der
Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Über die Zulässigkeit von nicht
fristgerecht gestellten Anträgen entscheidet die VVS mit Zweidrittelmehrheit der
anwesenden Stimmberechtigten. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind
ausgeschlossen.

9. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten erhält.
In einem erforderlichen zweiten Wahlgang sind nur die beiden Kandidaten zugelassen,
die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben. Gewählt ist dann
derjenige, der die meisten Stimmen erhält. Die Mitglieder des Vorstandes sind in
getrennten Wahlgängen zu wählen. Die Mitglieder der übrigen Verwaltungsorgane sind
dann in getrennten Wahlgängen zu wählen, wenn mindestens zehn Stimmberechtigte es
verlangen.

10. Auf Wunsch von mindestens zehn Stimmberechtigten ist über Wahlen und Anträge eine
geheime Abstimmung durchzuführen.

11. Die VVS kann ohne vorherige Aussprache besonders verdiente ehemalige Vorsitzende
oder stellvertretende Vorsitzende der FVB auf Vorschlag des Vorstandes zu
Ehrenvorsitzenden ernennen. Ehrenvorsitzende sind für ein Organ der FVB nicht
wählbar.

12. Über die VVS ist eine Ergebnisniederschrift zu fertigen, die von zwei
Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden muss. Die Ergebnisniederschrift ist der
nächsten VVS zur Genehmigung vorzulegen.

§ 9 Der Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Schatzmeister
d) dem stellvertretenden Schatzmeister
e) dem Beisitzern
f) dem Sportwart
g) dem stellvertretenden Sportwart

2. Der Vorstand führt die Geschäfte bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.

3. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:
a) der 1. Vorsitzende
b) der stellvertretende Vorsitzende
c) der Schatzmeister
Gerichtlich und außergerichtlich wird die Fachvereinigung Bowling durch je eines der
vorstehend genannten Vorstandsmitglieder vertreten.

4. Der Vorstand führt die Geschäfte des Verbandes und entscheidet über die Bildung freier
Rücklagen. Er ist an die Beschlüsse der VVS gebunden. Er kann
Verwaltungsanordnungen mit verbindlicher Rechtskraft erlassen. Der
Geschäftsstellenleiter gehört dem Vorstand mit beratender Stimme an.

5. Ehrenvorsitzende können mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstandes
teilnehmen.

6. Vorstands- und Ausschussmitglieder können bei grober Pflichtverletzung durch eine VVS
von ihrer Funktion abgewählt werden. Hierzu ist innerhalb von drei Monaten nach
Eintritt des Vergehens eine außerordentliche VVS einzuberufen. In dringenden Fällen
kann der Vorstand bis zur VVS das Vorstands- oder Ausschussmitglied von seiner
Funktion und Aufgabe beurlauben. Im Falle einer Abwahl findet eine Nachwahl statt.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder eines Ausschusses aus anderen Gründen aus
seinem Amt aus, kann der Vorstand kommissarisch ein Ersatzmitglied einsetzen. Dieses
ist auf der nächsten VVS durch Wahl zu bestätigen.

§ 10 Ausschüsse

1. Jeder Ausschuss wird von einem Obmann geleitet. Im Sportausschuss ist Obmann der
von der VVS gewählte Sportwart. Den Ausschüssen müssen mindestens drei Mitglieder
angehören. Sie wählen ihren Obmann. Zusätzlich gehört dem Sportausschuss der von
der VVS gewählte stellvertretende Sportwart an.

2. Die Aufgaben der Ausschüsse:
a) Der Sportausschuss regelt den Sportbetrieb nach der Satzung und den sonstigen
Bestimmungen.
b) Der Meldeausschuss verfährt nach der Meldeordnung und ist insbesondere für die
Erteilung von Spielberechtigungen zuständig.
c) Der Rechtsausschuss entscheidet über Verstöße gegen Ordnungen – soweit sie
nicht anderen Organen vorbehalten sind – im Rahmen der Rechtsordnung.
d) Der Berufungsausschuss entscheidet über Berufungen gegen Entscheidungen des
Rechtsausschusses.

§ 11 Kassenprüfer

Die VVS hat mindestens drei Kassenprüfer zu wählen. Zwei Kassenprüfer haben die Kasse
der FVB einschließlich der Bücher und Belege mindestens zweimal im Geschäftsjahr sachlich
und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Der
VVS muss ein abschließender Kassenprüferbericht vorgelegt werden.

§ 12 Auflösung

1. Die Auflösung der FVB kann nur durch eine eigens dafür einberufene VVS mit
Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erfolgen.

2. Bei Auflösung des Vereins bzw. Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2
dieser Satzung fällt das Vermögen der Fachvereinigung Bowling, soweit es
bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem Betriebssportverband Berlin e.V.
(BSVB e.V.) zu, der es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports im
Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat.

§ 13 Inkrafttreten

Die Satzung und spätere Änderungen treten mit der Eintragung in das Vereinsregister in
Kraft. Unabhängig von der Eintragung wird ab Beschlussfassung nach der jeweils neuen
Fassung verfahren.